
Der letzte Gang
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich wach
was du dann tun musst - tu es allein
die letzte Schlacht wird verloren sein.
das du sehr traurig, verstehe ich wohl.
deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
an diesem Tag mehr als jemals geschehen
muß deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
wir lebten in Jahren voll Glück
Furcht vor dem muss? es gibt kein zurück.
du möchtest doch nicht das ich leide dabei
drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
nur bitte bleib bei mir bis zum Schluß.
und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
mit der Zeit ich bin sicher wirst du es wissen
es war deine Liebe die du mir erwiesen.
vertrauendes wedeln ein letztes Mal
du hast mich befreit von Schmerz und Qual.
und gräme dich nicht, wenn du es einst bist
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
wir waren beide so innig vereint.
es soll nicht sein, das dein Herz um mich weint.
(Autor unbekannt)
*Glückliche Tage, nicht weinen das sie
vergangen,
sondern lächeln das sie gewesen*
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Brief an mein Herrchen
Am
Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst
meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem
Urlaub - hurra! Wir fuhren mit dem Wagen, und Du hast am Straßenrand
gehalten, die Tür ging auf, und Du hast einen Stock geworfen, ich lief und
lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte. Aber als
ich zurückkam, warst Du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen
gelaufen, um Dich zu finden, doch es war vergebens! Ich wurde immer
schwächer von Tag zu Tag. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um
und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine
Rückkehr, aber Du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein,
Du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hat. Er brachte mich
in einen Raum, es roch nach Tod. Meine Stunde war gekommen! Geliebtes
Herrchen, ich weiß, daß Du weißt, daß ich mich trotz des Leidens, das Du mir
angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere, und falls ich noch einmal
auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf Dich zulaufen denn ... |

1. Mein Leben dauert nur 10 - 15 Jahre. Jede für mich schmerzhafte Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.
2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir willst.
3. Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon.
4. Zürne mir nie lange und sperr mich nicht zur Strafe ein. Du hast Deine Arbeit, Deine Vergnügungen, Deine Freunde - ich habe nur Dich.
5. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sie an mich wendet.
6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse nie!
7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit Deine Hand zerquetschen können, daß ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.
8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, träge oder faul zu sein, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.
9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde. Auch Du wirst einmal alt sein.
10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: Ich kann so etwas nicht sehen, oder Es soll in meiner Abwesenheit geschehen. Alles ist leichter für mich - mit Dir!
Wie wahr...
Als sie die Kampfhunde ausrotteten
habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen Kampfhund
Als sie die Herdenschutzhunde abholten
habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen Herdenschutzhund.
Als sie die größeren Rassen verboten, habe ich geschwiegen-
ich hatte ja keinen größeren Hund.
Als sie meinen Hund abholten, hat das niemanden mehr interessiert.
Dein Hund
Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Geduld,
wird einer dich niemals verlassen,
und das ist dein treuer Hund
Und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt dir dafür noch die Hand
Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für dich immer parat!
Er beweist es dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er dich hat.
Nennst du einen Hund dein eigen,
wird du nie verlassen sein,
und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
denn du bist doch niemals allein.
Wird einst der Tod dir erscheinen,
und schlägt dir die letzte Stund'
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das ist dein treuer Hund.
Drum schäm' dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu dir steht.