Diese Geschichte widme ich meinem geliebten Mäxchen

Vor nun mehr 18 Jahren habe ich mir meinen ersten Mops gekauft ein schwarzer kleiner freuriges Kerlchen ,in den ich mich sofort verliebt habe. Mäxchen war 12 Wochen alt und wurde in die Familie mit Rottweiler Hündin Dasche aufgenommen, die Ihn als Ihr Kind ansah und ihm allen möglichen Unfug beibrachte. Nun war unser Mäxchen knapp 5 1/2 Monate alt und er hatte plötzlich 3 Hoden (dachte ich erst ) ich machte mir große Sorgen und bin mit ihm sofort zum Tierarzt gefahren, alle möglichen Dinge gingen mir durch den Kopf und meine Ängste wurden immer größer. Nun gingen wir durch die Tür beim Tierarzt und Mäxchen freute sich ihn zu sehen und mir liefen die Tränen. Nach der Untersuchung sagte der Doc wir müssen operieren und zwar gleich, da wurde es mir noch schlechter und ich hätte gerne eine Beruhigungsspritze genommen.
Mäxchen hatte Gott sei Dank nicht gefrühstückt und so war er innerhalb einer halben Stunde zur OP fertig und ich durfte nicht mit rein ,ich bin wie eine bekloppte auf und ab gelaufen, ich habe vor lauter Angst am ganzen Köper gezittert. Nach 20 Minuten ist seine Frau gekommen und hatte mir gesagt leider müssen wir ihn gleich  kastrieren, ist das ok?
Ich sagte natürlich ja. Als die OP vorbei war und mein kleiner Bub langsam wieder wach wurde, hatten wir Zeit alles zu besprechen
Mäxchen hatte einen Tumor so groß wie ein ausgewachsener Hoden der an einem seiner Hoden mit angewachsen war, deshalb hatte er ihn gleich kastriert. Nun kommt das nächste .............. er müsse es ins Labor schicken um heraus zu finden ob dieser Tumor gut oder bösartig ist. Es würde 1-2 Wochen dauern, das war der nächste Schlag für mich. Nach dem 10 Tage vorbei waren ist die Nachricht endlich gekommen: GUTARTIG und mir ging es dann gleich besser.
Aber das sollte nicht seine erste und letzte OP werden, 6 Monate später war der 2. Tumor da, am Schenkel und wieder musste ich Ängste ausstehen und auch dieses mal war der Tumor gutartig.
Nun dachte ich mir, werde  doch mal die Züchterin informieren und habe sie angerufen.
Hätte ich mir sparen können, sie hatte keinen Bock im Moment (sagte sie selber so) sich damit zu beschäftigen einer Ihrer Kinder wäre krank ,sie meldet sich bei mir...........Leider hat sie mich nicht angerufen.........und so verging ein 3/4 Jahr und mein Mäxchen musste wieder operiert werden. Nun war der Tumor auf der anderen Seite. Mein TA sagte zu mir das dieses Erbbedingt sei und ich sollte dieses doch bitte mal mit der Züchterin abklären, also habe ich sie wieder angerufen .Dieses mal habe ich mich nicht abwimmeln lassen. In kurzen Worten: Ihr war es egal was mit Max ist ,in dem Wurf waren 5 schwarze Welpen und Max währe der einzige der noch leben würde. Ich sollte doch froh sein und für einen Hund gäbe es keine Garantie ,ich wollte Ihr eigentlich nur erzählen was mein Tierarzt gesagt hatte und das konnte ich dann  nicht mehr,  sie hing auf.
Um meine Geschichte abzukürzen möchte ich sagen, Max hatte 11 OP's mit Tumoren und seine letzte war 2001 kurz vor Weihnachten ,er war 14 Jahre alt und hatte einen Tumor auf dem Gaumen der sofort entfernt werden musste ,sonst wäre er eines Tages erstickt.

Ich hatte mein Mäxchen fast 18 Jahre und ich bin sehr stolz das ich ihn so lange behalten durfte.
Am 30.9.2005 war mein geliebter Max innerhalb von 4 Stunden gelähmt, seine Lunge arbeitete nicht mehr richtig und sein Körper war voll  Wasser .Mein Tierarzt sagte zu mir...........es tut mir schrecklich leid aber ich kann nichts mehr für unseren geliebten Freund tun, die Zeit ist gekommen ihn jetzt gehen zu lassen, wir wollen Ihn nicht quälen ,wir werden ihn mit Würde gehen lassen.
Mein geliebtes Mäxchen starb in meine Armen, den letzten Kuss hat er mir noch gegeben und seine Augen haben sich geschlossen.
Den letzten Weg den er noch gegangen ist war  in den Rosengarten. Jetzt ist er wieder zu Hause dort wo er hin gehört bei mir im Garten auf der sonnigen Seite, da er die Sonne so liebte ein großer Engel auf seinem Grab wird ihn nun beschützen.
Er fehlt mir sehr und nicht ein Tag geht vorüber ohne das ich  an ihn denke, ich vermisse ihn -  meinen Opa, sein graues Gesicht, die liebevollen Küsschen und Schmuseeinheiten, seine treuen, grauen Äuglein.

Er ist ein Teil von mir und wird es immer bleiben.

In Liebe zu meinem Mäxchen


LG Gundi

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